Wörter

Hallo ihr fleißigen Leser,

 Wörter, ein Mittel zur Kommunikation, sinnvoll aneinander gereiht, ergeben sie einen Satz. Ob man nun mit dem Mund oder den Händen redet, wenn man dieselbe Sprache wie sein Gegenüber spricht, versteht man, was der Gegenüber von einem möchte, ganz ohne Gesten oder Mimik.
Je nachdem wie sie ausgesprochen werden, können sie beruhigend, aufregend, sexy oder auch verletzend sein und noch vieles mehr. Mit Gesten und Mimik unterlegt, können sie die Bedeutung untermalen.

Es gibt positive und negative Wörter. Beziehungsweise für einige Wörter legen wir für uns selber eine positive oder negative Bedeutung fest. Wörter, die für mich einen negativen Touch haben, können für dich als Gegenüber wiederum eine positive Bedeutung haben.

Es gibt natürlich auch die Wörter, die schon von vornerein eine negative Bedeutung haben, wie Trennung, Tod, Trauer, Krieg. Wörter, die wir mit Schmerz in Verbindung bringen und in einem Gespräch die Stimmung direkt kippen können. Man wird automatisch leiser, ruhiger und hin und wieder betroffener.
Dagegen gibt es die fröhlichen Wörter, lachen, Freude, Spaß, Regenbogen, Wonnemonat Mai. Geht es euch auch so, dass ihr bei einigen Wörtern immer automatisch lächeln müsst?

 Aber wie kommt es, dass wir einigen Wörtern immer selbst noch subjektiv eine Bedeutung geben? Natürlich unsere Erfahrungen, die wir im Leben gemacht haben, unsere Erinnerungen, die wir mit dem Wort verknüpfen, aber auch, weil es uns vielleicht auch vorgelebt wird?

Einige mögen den Winter, er steht für Schnee, Winterspaziergänge, heißen Tee oder Kakao auf dem warmen Sofa mit einem guten Buch für sie. Für den Anderen steht er für Autokratzen, frieren und viel zu kurze Tage.
Aber für beide Seite ist in der Regel das Wort Schnee positiv behaftet.

 Versteht ihr, was ich meine? Wenn ich schreibe, überlege ich nicht erst einmal nicht, welche Worte ich nehme, sondern schreibe einfach drauflos. Erst hinterher, wenn ich es dann nochmal und nochmal lese, überlege ich, gibt es dafür nicht noch ein besseres oder anderes Wort? Klingt das jetzt zu negativ? Wie bekomme ich vielleicht meine Intension mit einem anderen Wort noch besser rüber?
Habe ich die Stimmung jetzt richtig rüber gebracht? Merken meine Leser, dass er/sie gerade fröhlich/ausgelassen ist?

 Ist es nicht schön, dass wir Wörter zur Kommunikation haben und in der Regel es auch verstehen, sie richtig zu nutzen? Obwohl es auch vorkommt, dass zwei Menschen dieselbe Sprache sprechen und trotzdem nie verstehen werden, was der Andere von einem will. Man versucht immer und immer wieder es zu erklären, aber man scheitert und fragt sich, will mein Gegenüber mich jetzt nicht verstehen oder versteht er mich tatsächlich nicht? Oft werden wir es nie erfahren.

 Auf das ihr immer verstanden werdet.

Liebe Grüße
Eure Nella

 

Photo by Daniel Minárik on Unsplash

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